Wehren Sie sich gegen unangebrachte Tweets

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305 Millionen aktive Nutzer, die insgesamt 500 Millionen Tweets am Tag veröffentlichen. Twitter gehört zweifelsohne zu den wichtigsten sozialen Netzwerken. Das im März 2006 gegründete Unternehmen dient als Kommunikationsplattform für Privatpersonen, Unternehmen, Organisationen etc.

„Wir glauben an die Redefreiheit und daran, mutig seine Meinung zu sagen (…). Damit sich die Menschen immer sicher fühlen können, unterschiedliche Meinungen und Ansichten auszudrücken, tolerieren wir kein Verhalten, das die Linie zum Missbrauch überschreitet.“

Für Twitter ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut. In kaum einem anderen Netzwerk ist es so einfach, Informationen ungefiltert zu verbreiten.

In den Twitter Regeln zeigt Twitter jedoch seine Grenzen der freien Meinungäußerung auf. Urheberrechtsverletzungen, Copyright Verstöße, Gewaltandroungen, Belästigungen, hass schürendes Verhalten, Missbrauch mit mehreren Accounts, Veröffentlichung von privaten und vertrauenswürdigen Informationen anderer, Identitätsbetrug und Androhung von Selbstverletzung. Die Accounts der Inhaber die diesen Aktivitäten nachgehen, können zeitweise und/oder dauerhaft gesperrt werden.

 

Im US amerikanischen Comedy Format „Celebreties read mean Tweets“ des Moderators Jimmy Kimmel lesen Prominente an sie gerichtete Hassnachrichten und Beleidigungen von Twitter Usern vor. Die meisten Prominenten können darüber lachen. Für sie sind hasserfüllte Kommentare alltäglich geworden und sie können sich beispielsweise im Fernsehen wehren. Doch nicht jeder kann so einfach damit umgehen und Opfer leiden sehr unter den beleidigenden Nachrichten. Oftmals wissen sie sich nicht zu helfen, da auch in den meisten Fällen von den Plattformbetreibern keine Unterstützung kommt.

Der damalige Twitter Chef Dick Costolo hat 2015 zugegeben, dass Twitter Opfern von Beleidigungen und Hassbotschaften nicht genügend Hilfe erhielten. In einer E-Mail an seine Mitarbeiter sagte er: „Unser Umgang mit Missbrauch und Trollen ist mies, und das schon seit Jahren(..).“

 

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Beweissicherung mit Terminis

Nicht nur im Falle von Mobbing, sondern zum Beispiel auch bei Vorfällen, bei denen Personen oder Unternehmen Unwahrheiten über Sie verbreiten, um Ihre Reputation oder die Ihres Unternehmens zu ruinieren, sollten Beweise gesichert werden. Auch wenn sie im ersten Moment noch nicht daran denken vor Gericht zu gehen, ist es sehr ratsam Fakten zu sammeln. Es wäre sehr ärgerlich ein Gerichtsverfahren allein aus Mangel an Beweisen für den eigenen Tatsachenvortrag zu verlieren.

Jetzt stellt sich die Frage, wie die Beweise gesicht werden sollen. Etwa durch Screenshots?
Von einfachen Screenshots als Beweis sollten Sie absehen, da sie eine geringe Beweiskraft haben. In einem vorherigen Blogpost haben wir Ihnen in einem Video gezeigt, wie innerhalb von nur 30 Sekunden und ohne besondere Computerkentnisse ein Screenshot manipuliert werden kann. Deswegen kann die Echtheit von Screenshots unter Umständen von der Gegenseite vor Gericht angezweifelt werden.

Terminis bietet Ihnen die Möglichkeit Beweise zu generieren, die vor Gericht nicht abgelehnt werden können. Wir erstellen zuerst einen Screenshot, wenden auf diesen jedoch mit Hilfe einer Zeitstempelautorität einen Zeitstempel an. Zeitstempel werden immer dann verwendet, wenn Zeitpunkt und die Unverfälschtheit von Dokumenten bestätigt werden soll. Wenn Sie mehr über den von uns genutzten Zeitstempel erfahren wollen, klicken Sie hier.

Darüber hinaus überwachen wir kontinuierlich die bei uns registrierte URL mit den Inhalten, die Sie beweisen wollen. Konkret bedeutet das, dass Sie die Aktivitäten der Person, die Tweets über Sie verbreitet verfolgen und beweisen können.

Wenn Sie zum Beispiel auf Twitter gemobbt werden und Sie den Tweet bei uns registrieren, können Sie die beleidigenden Nachrichten auch beweisen, wenn diese vom Verfasser geändert oder sogar gelöscht wurden. Jedes mal, wenn sich der bei uns registrierte Inhalt ändert, erstellen wir eine neue Version von dem Inhalt. Mit unserem Versionenvergleicher können Sie sehen, was sich von Version zu Version verändert hat und Sie können beweisen, wann und inwieweit der Verfasser den Inhalt verändert bzw. gelöscht hat. Das ist besonders wichtig, wenn der Verfasser der Tweets die Nachrichten wieder entfernt hat und die Vorwürfe von sich abstreitet.

Wenn Sie sehen möchten wie einfach es ist einen Tweet mit Terminis zu zertifizieren, dann verpassen Sie diesen Artikel nicht. In dem Blogpost zeigen wir in wenigen Schritten den Ablauf der Registrierung eines Tweets mit Terminis.

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